1. Fastentag – mögen die Spiele beginnen

Heute ist es nun endlich soweit und ich habe keine Ahnung wie man sich darauf freuen kann, 5 Tage nichts zu essen – aber so ist es im Moment noch. Obwohl „freuen“ vielleicht das falsche Wort ist, neugierig und gespannt sein, trifft es wohl eher.

Der Morgen startet mit der Zubereitung der Glaubersalzlösung. 30g in 400ml kochendes Wasser auflösen und nochmal 350ml kaltes Wasser dazugießen. Außerdem habe ich den Saft einer Zitrone untergmischt, damit es nicht ganz so abartig schmeckt. Wie im Fastenbuch geschrieben, habe ich mir eine Tasse Pfefferminztee bereitgestellt, um zwischendurch den ekligen Geschmack zu vertreiben. Das lustige Trio (mit 0 WW-Punkten ^^) seht ihr hier:

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Dann hieß es „Augen zu und runter damit!“. Ihr glaubt nicht, wieviel 750ml sind. Nach einem Drittel setzte der erste kurze Würgereiz ein. Das Zeug ist so widerlich. Mit reichlich Pfefferminztee habe ich dann 600ml geschafft, bevor ich kapituliert habe. Es nützt mir ja auch nichts, wenn das Zeug direkt oben wieder raus kommt. Mit einem riesigem Wasserbauch ging es dann duschen, bevor -pünktlich wie beim letzten Mal – 20 Minuten später die Toilette gerufen hat. Das geht jetzt halbstündlich so seit heute morgen (es ist jetzt 10 Uhr). Den Weg auf die Arbeit habe ich aber gut überstanden, sind ja nur 10 Minuten😉

Bis jetzt geht es mir noch gut, ein ganz leichter Kopfschmerz macht sich bemerkbar, wie ich ihn immer habe, wenn ich keinen Kaffee getrunken habe. Jetzt muss ich mich noch ein paar Stunden konzentrieren und einen wichtigen Projektantrag fertig machen. Danach bin ich eigentlich mit einer Freundin in der Stadt verabredet, aber ich habe ihr schon gesagt, dass ich das spontan entscheide – je nachdem wie ich mich fühle.

11:30 Uhr: Die Kollegen machen sich wie jeden Tag auf den Weg Richtung Kantine. Ich bleibe brav an meinem Schreibtisch zurück und horche in mich hinein. „Ist da irgendwo ein Hungergefühl??“ – „Naja, so richtig noch nicht…“ Ein leichtes Magengrummeln, was ich aber als reines Gewohnheitsgrummeln abtue und ignoriere. Klar, dass mein Körper denkt, er hat jetzt hunger, denn wir gehen ja sonst immer 11:30 Uhr Mittag essen.

12:30 Uhr: Immer noch keinen richtigen Hunger, aber irgendwie Appetit. Komisch, ich habe gedacht ich wäre schon tausend Hungertode gestorben bis zum Mittag…

12:45 Uhr: Magengrummel setzt wieder ein und ich genehmige mir mein „Mittagessen“

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Habe natürlich nur die halbe Packung getrunken und dann auch 1:1 mit Wasser verdünnt. Also insgesamt 500ml Gemüsesaftschorle. Zum Geschmack: Naja, wird besser mit jedem Schluck😉 Danach bin ich eine Runde um den Blog gelaufen, um Frischluft zu schnappen und siehe da: Kopfschmerzen sind vorerst weg!

ABER: Da ich ja durch das Fasten meine sozialen Kontakte nicht völlig vernachlässigen will, werde ich heute Abend auf einen Geburtstag gehen. Das wird hart! Der Gastgeberin habe ich anvertraut, dass ich faste, habe aber keine Lust es dort allen unter die Nase zu binden… Naja, ich werd mich da 1-2 Stündchen blicken lassen, ein Wasser schlürfen und dann nach Hause gehen.

So 20:30 Uhr und es folgt der letzte Bericht für heute.

Der Nachmittag verlief total entspannt, ich war sogar in der Stadt mit einer Freundin bummeln und habe keine Gelüste gehabt. Dann zu Hause machte sich dann doch der Hunger bemerkbar und ich habe mir eine Gemüsebrühe gemacht. 3 Karotten, 1 Zwiebel, 1 Stück Sellerie, 1 Stück Ingwer, 3 Blätter Wirsing und 1 Tomate. Abgeschmeckt habe ich es dann mit ein wenig körniger Bio-Gemüsebrühe und TK-Kräutern.

Et Voilà – Klare Gemüsebrühe

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Da ich es ja überhaupt nicht leiden kann, essen wegzuschmeißen, habe ich kurzerhand das Suppengemüse eingefroren. Davon gibt es während der Aufbautage eine leckere Gemüsesuppe🙂

Jetzt nach dem Essen habe ich doch ein paar Kopfschmerzen und mich mit einem Leberwickel ins Bett verkrochen. Leberwickel ist nicht anderes als ein feuchtes Tuch auf die Leber (rechter Oberbauch) legen und eine Wärmeflasche drüber drapieren. Das Ganze unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit.

Aber alles in allem habe ich den ersten Fastentag besser als erwartet „überstanden“. Mal sehen was der morgige Tag bringt, ich bin immer noch sehr motiviert und freue mich auf den zweiten Fastentag.

2 Antworten zu “1. Fastentag – mögen die Spiele beginnen

  1. Hi Dobena,

    ich habe den Weg zu deinem Blog über Jesse’s Verschlankomaten gefunden😉
    Ich wollte Dir nur viel Glück und Durchhaltevermögen wünschen!!!
    Ich habe letzte Woche auch entschlackt und fast 3kg abgenommen in 3 Tagen, aber ich muss zugeben, die 3 Tage waren hart!

    Ich habe folgendes 3 Tage Detox hinter mir:

    http://www.hungryforchange.tv/article/3-day-detox-plan

    Viele Grüße aus New York City,

    Inez

    • Danke liebe Inez. Ich werde jetzt das Heilfasten durchziehen, aber deine Detox-Kur auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.
      Liebe Grüße,
      Dobena

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